Liebe Freunde der Sonne und des Mondes, 

Ich bin auf meinem Weg – in meinem Tempo – in meinem Maß an Tiefe.
Warum wir aufhören dürfen, fremde Wahrheiten zu leben. 

Immer wieder begegnen mir Menschen, Konzepte, Angebote – oft gut gemeint – die mir erklären wollen, wie ich mich finde.
„Mach diesen Yoga-Kurs.“ 

„Meditier täglich mit dieser App.“ 

„Iss so, lebe so, denke so – dann wirst du frei.“ 

Doch etwas in mir sträubt sich. Nicht, weil ich diese Dinge per se ablehne – ich liebe Yoga, habe wunderbare Meditationserfahrungen gemacht und finde viele Inspirationen in all dem. Aber weil ich erkannt habe: Das ist ihr Weg. Nicht unbedingt meiner. 

Wir leben in einer Zeit, in der spirituelle und persönliche Entwicklung oft wie ein Leistungskatalog wirkt. Als müsste man erst ein ganz bestimmtes Ritual absolvieren, eine bestimmte Haltung einnehmen oder sich selbst in eine neue Form pressen, bevor man „würdig“ ist, sich selbst zu begegnen. 

Doch was, wenn das Gegenteil wahr ist? 

Ich habe das Hörbuch „Das Buch der Geheimnisse“ von Osho gehört – 112 Meditationstechniken zur Entdeckung der inneren Wahrheit. Und darin steck eine schlichte, aber revolutionäre Erkenntnis: Du musst nichts tun, um zu meditieren. Du musst kein Asket sein, keine tägliche Praxis vorweisen, keine äußere Form erfüllen. 

Du darfst einfach sein

Meditation – im tiefsten Sinne – ist kein Tun. Es ist ein Erkennen. Ein Zulassen. Ein Heimkommen. 

Und Freiheit entsteht nicht durch Disziplin, sondern durch Wahrheit. Deine Wahrheit.

Ich bin auf meinem Weg – in meinem Tempo – mit meinem Maß an Tiefe. 

Das ist kein Trotz, sondern eine Einladung. 

Eine Rückverbindung mit dem, 

was in dir längst ist – bevor dir jemand erklärt hat, wie es zu sein hat.

Wenn du das Gefühl hast, dich ständig verbiegen zu müssen, um „richtig“ zu wachsen, dann erinnere dich: 

Du musst niemandes Wahrheit leben – nur deine eigene entdecken. 

In meinem nächsten Blogbeitrag möchte ich mit euch 7 Ansätze für das Entdecken der eigenen Wahrheit teilen.